Ausstellung „Gerolstein in Mosaiken“ im Museum der Erlöserkirche

Kurz vor den diesjährigen Herbstferien fand im Museum der Erlöserkirche die feierliche Eröffnung des fächerübergreifenden Projekts „Gerolstein in Mosaiken“ statt. Mehrere Tausend Besucher werden das Museum in den nächsten Monaten besuchen und die Arbeiten der Schüler sehen.

In mehrmonatiger Arbeit der Jahrgangsstufe 12 ist eine Ausstellung entstanden, die sich intensiv mit der zweitausendjährigen Geschichte Gerolsteins auseinandersetzt. Die Ausstellung besteht aus informativen Plakaten, Plastiken und Modellen, die mosaikhaft einzelne historische Ereignisse Gerolsteins beleuchten.

Dabei sind wichtige Epochen vertreten. Für die Antike fiel der Blick auf die Villa Sarabodis und den Judenkirchhof, der in der römischen Zeit eine Tempelanlage der Göttin Caiva gewesen ist. Auch die Geschichte der Dietzenley wurde von den engagierten Schülerinnen und Schülern untersucht, da dort in der Antike eine Keltenfestung gestanden hat. Für das Mittelalter wurde exemplarisch die Geschichte der Löwenburg untersucht. Die Folgen des 2. Weltkrieges für Gerolstein bildeten den Schwerpunkt für die Epoche der Neuzeit. Gerade die dunklen Seiten der Gerolsteiner Geschichte wie die Judenverfolgung im Dritten Reich oder der Bau der Kriegerdenkmals 1936 wurden thematisiert.

Bearbeitet wurden die Themen vom Grundkurs 12 bk sowie vom Leistungskurs 12 Ge. Dabei unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Beauducel und Herrn Keil.

Dies ist mittlerweile die vierte Ausstellung im Museum der Erlöserkirche und daher gilt unser Dank auch Herrn Hartmann und Herrn Sander, die es der Schulgemeinschaft jedes Jahr ermöglichen, eigene Werke auszustellen. Dadurch erfahren die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler eine intensivere Wertschätzung.

Text und Fotos: Dirk Keil

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