Bio-Leistungskurse des SMG auf molekularbiologischer Tätersuche

Raus aus der Schule und rein in die praktische Welt der Genetik.

SchülerInnen der 12er-Leistungskurse "Biologie" hatten am 29.06.2015 und am 06.07.2015 jeweils einen ganzen Tag lang die Gelegenheit, all das, was sie im zurückliegenden Halbjahr an Fachwissen erworben haben, praktisch anzuwenden.

Ermöglicht wurde dies durch das Schülerlabor "BioGeoLab" der Universität Trier.

Ein Mord wurde verübt. Viele Tatverdächtige, aber wer ist der Täter? Gesicherte Erkenntnisse kann nur eine Genanalyse bieten. Im Rahmen dieses Szenarios begaben sich die SchülerInnen gemeinsam mit ihren Fachlehrern Dr. Uli Daniels, Alois Hill, Katharina Steins und Susanne Werner auf eine kriminalbiologische Tätersuche an der Universität Trier.

Nach einer kurzen Einführung ging es gleich in medias res. Die TeilnehmerInnen des Praktikums isolierten ihre eigene DNA und konnten diese durch Anfärben sichtbar machen. Nach einer ausführlichen Erarbeitung der Methode "Polymerase-Kettenreaktion" wurde die Gelelektrophorese vorbereitet. Gießkammern und Agarosegele mussten hergestellt werden.

Bevor es losging, wurde zunächst das fachgerechte Pipettieren geübt, denn in der Genetik können selbst kleinste Fehler für die Genauigkeit der Resultate verhängnisvoll sein.

Auf der Grundlage der in der Gelelektrophorese gewonnen Erkenntnisse konnte dann der Täter sicher bestimmt werden.

Unsere SchülerInnen waren nach dem Praktikum, welches an das GeniE-Konzept der Goethe-Universität Frankfurt angelehnt ist, zwar müde, jedoch überwog die Begeisterung darüber, sich einmal ganz praktisch mit der Genetik beschäftigt zu haben. Und wer weiß, vielleicht hat an diesem Tag jemand sein Interesse an einem Biologiestudium entdeckt.

 

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