Neue Lernorte am SMG

„Kalter Krieg und Postsowjetische Lebenswelten”, so lautete das Thema der einwöchigen Ausstellung am SMG. Vom 24.04. bis zum 28.04. haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c, mit unserem Geschichtslehrer Herrn Keil im Rahmen des Unterrichts eine Ausstellung zu den Themen „Postsowjetische Lebenswelten“ und „Kalter Krieg“ vorbereitet.

Bereits einige Wochen vor der Ausstellung begannen wir mit der Anfertigung von Einladungen für die Lehrkräfte und die Schulleiterin, um auf unser kommendes Projekt aufmerksam zu machen. Außerdem fertigten wir Werbeplakate an, die innerhalb des Schulgebäudes aufgehängt wurden.

In der Woche vor der Ausstellung starteten die Vorbereitungen: finales Konzept anfertigen, Klassenraum leeren, Stellwände aufstellen, Infoplakate aufhängen und vieles mehr.

Die Ausstellung teilte sich in die Themen „Postsowjetische Lebenswelten” auf der einen Seite und „Kalter Krieg” auf der anderen Seite. Die Infoplakate veranschaulichten die damals herrschenden Zustände und Ereignisse durch beeindruckende Bilder. Nach Scannen von QR-Codes auf den jeweiligen Plakaten wurden echte Filmaufnahmen gezeigt, die stark für die Geschehnisse emotionalisierten. Auf dem Boden lagen sogenannte Stolpersteine. Diese bestanden aus Tagesschau-Nachrichten der letzten sechs Wochen zum Ukraine-Krieg und Korea-Konflikt, um auch einen Bezug zu der heutigen Situation auf der Welt herzustellen. Es war erschreckend zu sehen, dass ein neuer Kalter Krieg bereits ausgefochten wird.

Die Ausstellung endete in einem Sitzkreis, wo eigene Meinungen über das Thema zu geäußert, offene Fragen geklärt und über die Frage „Erleben wir gerade den Kalten Krieg 2.0?” diskutiert wurde. Nach einigen Stunden an Vorarbeit waren wir zufrieden mit dem Ergebnis. Also blieben wir gespannt, ob die Ausstellung auch andere Klassen/Kurse und Lehrer überzeugen wird.

Am Montag, 24.04.2023 startete dann die Ausstellung und überraschend schnell bekamen wir sehr viel positives Feedback, was uns überaus gefreut hat. Einige Lehrkräfte, die mit ihren Klassen/Kursen dort waren, schauten sogar persönlich bei uns vorbei, um uns ihre positive Rückmeldung mitzuteilen und uns ihren Eindruck zu vermitteln. Auch seitens der Schulleitung bekamen wir ein großes Lob. Schülerinnen und Schüler schrieben ihre Meinungen auf Zettel, die sie an eine Pinnwand anbrachten. Auch hier bekamen wir viel Positives zu hören.

Zuletzt möchten wir als Klasse 10c Frau Schneiders und Herrn Keil dafür danken, dass diese uns ermöglicht haben, die Ausstellung auszuarbeiten und einen interaktiven Lernort am SMG zu schaffen.

Für die 10c: Kim Marthen, Adelina Kabashi, Monika Schopov, Caroline Schuler und Vanessa Müller

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