Verkehrszählungen, Befragungen und Kohlenstoffdioxidmessungen – Erdkunde-Leistungskurse untersuchen städtische Mobilität

Am Dienstag, dem 30.01. unternahmen die beiden Erdkunde-Leistungskurse der Jahrgangsstufe 12 des Sankt-Matthias-Gymnasiums in Gerolstein eine Exkursion nach Trier. Im Rahmen des übergeordneten Themas „Klimawandel findet STADT“ untersuchten die Schülerinnen und Schüler im BioGeoLabor der Universität die städtische Mobilität in Zeiten des Klimawandels. Unmittelbar zuvor wurden die Themenfelder Verkehrs- und Stadtgeographie im Fachunterricht behandelt, sodass  die wissenschaftliche Herangehensweise eine Vertiefung des Unterrichtsstoffes darstellte. Eigenständig entwickelten die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Sicht relevante Forschungsfragen zum Verkehrsaufkommen in der Stadt Gerolstein, die anschließend quantitativ und qualitativ im Realraum untersucht wurden. Neben Befragungen erfolgten beispielsweise Verkehrszählungen oder Kohlenstoffdioxidmessungen an selbstgewählten Verkehrsknotenpunkten. Die Auswertung, Interpretation und Präsentation der Daten fand anschließend in den Räumlichkeiten der Universität statt, bevor die gewonnenen Erkenntnisse in einem Simulationsspiel angewendet wurden. Dabei ging es darum, eine Stadt mit einem optimierten Verkehrssystem zu entwickeln. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa beschäftigten sich die Lernenden mit möglichen Lösungsansätzen zur Reduktion der untersuchten Probleme und berücksichtigten dabei Prinzipien der nachhaltigen Stadtentwicklung. Bereitgestellte Materialien zu verschiedenen Themen wie Umweltzonen, Brennstoffzellentechnik, Elektroautos oder Carsharing gaben dabei Anregungen zur Bearbeitung der komplexen Thematik. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten sehr motiviert sowie engagiert und wurden zudem an universitäre Arbeitsmethoden und forschendes Lernen herangeführt.

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