Aktuelle Anschreiben

Hier finden Eltern aktuelle Informationen des Bildungsministeriums oder der für die Schule zuständigen Aufsichtsbehörde (ADD):

Moodle-Konten erstellt

Auf unserer Lernplattform Moodle wurden für die Schülerinnen und Schüler, die ab dem Schuljahr 2020/2021 die 5. Klasse an unserer Schule besuchen, Konten erstellt.
Sie haben die Zugangsdaten per Mail erhalten (Absendedatum 22.06.2020 um 16:31, Absenderadresse moodle@sankt-matthias-gymnasium.de). Bitte prüfen Sie auch den Spam-Ordner.

Update:
Mit Absendedatum 08.07.2020 um 18:30 wurden auch die Konten für alle Schülerinnen und Schüler erstellt, die zum neuen Schuljahr an unsere Schule wechseln.

Schulbuchlisten

Die Schulbuchlisten finden Sie im Informationsbereich.

Corona-Warn-App

Liebe Schülerinnen und Schüler,
Liebe Eltern,

als Biologie-Lehrer und Datenschutzbeauftragter des St.-Matthias-Gymnasiums ist es mir wichtig, auf den Nutzen der Corona-Warn-App hinzuweisen.

Die deutsche Corona-Warn-App ist im europäischen Vergleich so erfolgreich, dass auch andere Länder sie nutzen wollen.

Wir sollten diesen Vorteil nutzen, um Leben zu retten.

Doch es geht nicht nur ums Leben retten. Wir alle würden gerne unser Leben möglichst so leben, wie wir es wollen, ohne Einschränkungen. Aktuelle Ereignisse,  wie die Ausbrüche in Zusammenhang mit fleischverarbeitenden Betrieben, zeigen allerdings, dass die Ausbreitung unter günstigen Bedingungen weiterhin stattfindet.
Auch während der Urlaubszeit herrschen durch Feiern, Zusammenkünfte und Reisen günstige Bedingungen.

Die einzige Möglichkeit, neue Einschränkungen zu verhindern, ist das Erkennen und Stoppen von Infektionsketten.

Als sozialer Ort nimmt die Schule hier eine wichtige Rolle ein.
Wir - und damit meine ich sowohl euch, liebe Schülerinnen und Schüler, als auch das Kollegium - müssen im Falle von Infektionen durch Gegenmaßnahmen wie z.B. Fernunterricht reagieren. Diese Reaktionen verhindern eine unkontrollierte Ausbreitung und damit neue Einschränkungen in unserem Leben.
Das funktioniert aber nur, wenn man überhaupt weiß, dass man Gegenmaßnahmen treffen muss.
Und genau dafür ist diese App so wichtig, denn sie hilft festzustellen, ob man Kontakt mit Infizierten hatte.

Häufig gibt es Bedenken, ob die App persönliche Daten preisgibt. In unserer digitalisierten Welt lohnt es sich stets, diese Frage zu stellen.
Zwischen Ortungsdiensten von Smartphones und Sozialen Medien ist die Corona-Warn-App eines der wenigen Software-Produkte, bei denen nicht sofort offensichtliche Datenschutzbedenken auffallen. Im Gegenteil:

  • Die App verwendet nicht die GPS-Position, um Kontakte festzustellen, sondern nur Bluetooth-Signale.
  • Gesendet werden über Bluetooth zufällig erstellte Codes. Nur euer Smartphone weiß, welche Codes es erstellt hat.
  • Die anderen Smartphones speichern die empfangenen Codes und wie lange der Sender der Zufalls-Zahlen empfangbar war. Sie wissen aber nicht, wer sie erstellt hat.
  • Im Falle einer Infektion werdet ihr gefragt, ob ihr das über die App melden wollt. Wenn ja, sendet eure App eine Liste der von ihr erstellen Zufallscodes an einen Server.
  • Die anderen Smartphones prüfen nun, ob sie irgendwann eine dieser Zufallszahlen lange genug über Bluetooth empfangen haben. Falls ja, erhalten deren Besitzer eine Warnung.
  • Ob das alles wirklich so ist, ist durch Experten überprüfbar, da die Befehle, die die App hat (der Quellcode) öffentlich sind.

Auch bekannte Institutionen, die sich dem Datenschutz verschrieben haben, haben keine Probleme festgestellt. Z.B. der Chaos Computer Club, der regierungskritische Aussagen nicht scheut (Beispiel) und dessen Mitglieder z.B. schon vom Bundesverfassungsgericht als Sachverständige angehört wurden.

Mit freundlichen Grüßen
Marius Suckrau

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